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Antiquariat
Helmut Mattheis
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101 [Christian
Weise]: Die Drey Klügsten Leute in der gantzen Welt. Aus vielen
Schein-klugen Begebenheiten hervor gesucht / Und allen guten Freunden
zu fleißiger Nachfolge vorgestellet durch Catharinum Civilem. Leipzig,
verlegts Johann Fritzsche, 1675. Kl.-8°. Gest. Frontispiz,(6),371,(3)
S. In zweifarbige Pergamenthandschrift gebunden. 500,-
Erste
Ausgabe, WG 7. - Christian Weise (Pseud.:
Siegmund Gleichviel, Catharinus Civilis,
1642-1708), Pädagoge und Dichter. – W. ’stand an der Wende vom Barock
zur Aufklärung und zu einer bürgerlich-didaktischen Dichtung, deren
Bildungsideal der „Politicus“, ein weltgewandter Mann der Praxis, war.’ (DBE)
- Einband gebräunt und gering fleckig; Vorsätze etwas angestaubt;
ansonsten schönes Exemplar. 102 Adami à Lebenwaldt: Vierdtes [bis sechstes Tractätel [von
8] / Von deß Teuffels
List und Betrug. Salzburg. Joh. Baptist Mayr, (1680-81). 12°. (2),129,(6);(2),137[recte
127],(3);(2),198 [recte 196] S. Pergament der Zeit. 400,- Einzige
Ausgabe, Wolfstieg 42467; Hayn-Gotendorf IV,87. – Teil 1: In der
falschen Alchymisterey Und Goldmacher-Kunst / Darinnen außführlicher
Bericht gegeben wird / von den so genandten Fratibus Rosae
Crucis oder Rosen-Creutzern / und Theophrasto Paracelso. – Teil 2:
In der Berg-Ruethen und Berg-Spiegl /
Mit einem Vorsatz deß Menschenspiegls nemblich von
der Physiognomia, Metoscopia, und Chiromantia. – Teil
3: In der Waffen-Salben / Und so genandten Sympathetischen Pulver. – Obgleich
der Arzt Adam von Lebenwaldt (1624-1696)
in diesem Werk gegen viele Formen des Aberglaubens vorgeht, überliefert
er darin doch viele alchemistische Rezepturen, Zaubereien und Okkultes. – Einband
fleckig, berieben, beschabt und bestoßen; Rückenschildchen nur noch
fragmentarisch erhalten; Vorsätze mit Wurmlöchlein sowie mit Vermerken
von alter Hand; Innengelenke angebrochen; vereinzelt Bleistiftanstreichungen;
stellenweise Knickfalten (Eselsohren); S. 15/16 des fünften Tractätels nur
zu 2 Dritteln vorhanden; das fünfte Tractätel stellenweise
etwas stärker fleckig; durchgehend stellenweise schwach wasserrandig,
gebräunt und fingerfleckig; insgesamt jedoch gutes Exemplar dieses
komplett äußerst seltenen Werkes. 103 Kirchengeschichte – Johann
Lorenz von Mosheim. Jo. Laur. Moshemii Observationum Sacrarum Historico Criticarum. Liber Primus. Accedit oratio ejusdem, de eo quod nimium est in studiis linguarum et critices. Amstelaedami (Amsterdam), Gerardus onder de
Linden, 1721. Gest. Frontispiz,(24),464,(6) S. Ganzpergamentband
der Zeit mit durchgezogenen Bünden und handschr.
Rückenbeschriftung. 220,- Johann
Lorenz von Mosheim, 1693-1755, evang.
Theologe, Kirchenhistoriker. - ’Mit seiner wissenschaftlichen Souveränität,
die stets auf vernünftigen Ausgleich strittiger Fragen hinzielte,
seiner Mitwirkung am internationalen Gelehrtendiskurs der Zeit sowie
mit der sprachlichen Eleganz seiner Schriften (1732 wurde er Präsident
von Johann Christoph Gottscheds Deutscher Gesellschaft in Leipzig)
repräsentierte M. die Frühaufklärung in der Theologie in einer besonders
anziehenden Form.’ (DBE). - Einband beschabt und etwas fleckig; Kapitale,
Ecken und Kanten etwas bestoßen; sehr vereinzelt etwas stockfleckig. 104 Universität
Tübingen - [Samuel Gottlieb Jahn]: Sammlung aller Magister-Promotionen,
Welche zu Tübingen von Anno 1477-1755 geschehen, darinnen nebst
dem Vor- und Zu-Namen das Vaterland, die Aemter,
und andere dergleichen Umstände der vorkommenden Personen aus vielen
bewährten Urkunden zuverlässig angemercket werden. Stuttgart, Johann Nicolaus Stoll, 1756.
(6),98,732 (recte: 722, Pag. springt
von 432 auf 443),(98) S. Pappband des frühen 20. Jahrhunderts.
360,- Holzmann/Bohatta IV, 237. - Kapital gering bestoßen; innen stellenweise
etwas stockfleckig; stellenweise häufige Marginalien von alter Hand;
unbeschnittenes Exemplar. 105 Bibelübersetzung – Pietismus – [Philipp
Matthäus Hahn): Die heilige Schriften der guten Botschaft vom verheissenen Königreich, oder das sogenannte neue
Testament. Zum Dienst derer, welche sich aus den ersten Quellen
der göttlichen Schriften selbst erbauen wollen, nach der heutigen teutschen Sprachart, neu übersetzt; und mit vielen zum lautern
Wortverstand leitenden Hülfsmitteln,
Fingerzeigen und Erklärungen versehen. Ohne Ort und Verlag, 1777.
1. Theil. 380 S. Ganzlederband der Zeit. 120,- Philipp
Matthäus Hahn, (1739-1790), ev. Theologe und Erfinder. – ’Als Theologe
dem schwäbischen Pietismus zugeneigt, verkehrte er mit Johann Kaspar
Lavater und Franz von Baader…’ (DBE) - Durchschossenes
Exemplar, mit zahlreichen und umfangreichen Kommentaren von alter
Hand versehen. – Das Kupferstichporträt fehlt. – Einband stärker
berieben und beschabt; Kapitale, Ecken und Kanten beschabt und bestoßen;
innen vereinzelt etwas stockfleckig. 106 Bibelübersetzung
- Moses Mendelssohn (Übers.): Die Psalmen. Mit Titel- und Schlussvignette
von J.W. Meil. Berlin, bey Friedrich
Maurer, 1783. XII,354 S. Halblederband der Zeit. 150,- Erste
Ausgabe, WG 30. – Nach einer überstandenen schweren Krankheit wandte
sich Mendelssohn verstärkt der Bibelübersetzung und –Exegese zu. ’1783
veröffentlichte er eine Übersetzung der Psalmen, die zugleich ein
Beitrag zur natürlichen Religion und Ästhetik (das „Sublime“) war.’ (DBE)
- Einband stärker beschabt und bestoßen; Vorsätze gebräunt und angestaubt;
Titelblatt mit Fehlstelle am Kopfschnitt (ohne Textverlust) und mit
Stempel sowie etwas fingerfleckig; ansonsten nur vereinzelt gering
fleckig. 107 Theater – Jakob
Maier: Fust von Stromberg. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen. Mit
den Sitten, Gebräuchen und Rechten seines Jahrhunderts. Angebunden:
Anmerkungen zum Fust von Stromberg.
Mannheim, C. F. Schwan und G. C. Götz, Neue Auflage 1787. (16),114,144
S. Halblederband der Zeit. 120,- Goedeke
V, 366,2; Kosch 251. – Einband berieben
und insbesondere an den Ecken bestoßen; unteres Kapital gering angeplatzt;
vereinzelt etwas fleckig. 108 Briefe
zu Beförderung der Humanität. Herausgegeben von J.
G. Herder. Erste Sammlung [und] Zweite Sammlung. Riga, bei
Johann Friedrich Hartknoch, 1793. Frontispiz,(2),182,(2);154,(8)
S. Halblederband der Zeit. 100,- Erste
Ausgabe, WG 92; Borst 688; Schulte-Strathaus S.
60/61. – In Österreich wurde das Buch wegen des „Gespräch[s] nach
dem Tode des Kaiser Josephs II.“ (S. 118-159) verboten. - Einband
berieben und beschabt; Ecken und Kanten teils stärker bestoßen; Bibl.-Stempel am
Titel sowie auf der letzten Seite; vereinzelt schwach stockfleckig;
insgesamt gutes Exemplar. 109 Geschichte – [Johann
Stephan] Pütter: Geist des Westphälischen Friedens
nach dem innern Gehalte und wahren Zusammenhange der darin verhandelten
Gegenstände historisch und systematisch dargestellt. Göttingen,
im Vandenhoeck- und Ruprechtischem Verlage,
1795. (32),557,(1) S. Halblederband der Zeit. 150,- Johann
Stephan Pütter, (1725-1807), Jurist, Professor
in Göttingen. - ’P. war der bedeutendste der Staatsrechtler, die
eine Brücke von der historisch-pragmatisch ausgerichteten Reichspublizistik
zu einem geschichtlichen Rechtsverständnis schlugen, und war ein
den positiv-rechtlichen, d.h. historischen Grundlagen des Reichsrechts
zugewandter Jurist.’ (W. Ebel, Göttingen
1975) - Einband berieben, beschabt und bestoßen; Kapital etwas beschädigt;
Ecken und Kanten stärker bestoßen; am hinteren Außengelenk Wurmspuren;
innen sehr sauberes, nahezu fleckenfreies Exemplar. 110 Landwirtschaft – Albrecht Thaer: Beyträge zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und
ihrer neueren practischen und theoretischen
Fortschritte in Rücksicht auf Vervollkommnung deutscher Landwirthschaft für
denkende Landwirthe und Cameralisten. Zweyten Bandes
erste [und] zweyte Abtheilung.
Hannover, bey den Gebrüdern Hahn, Neue
Auflage 1801. XX,302,(2); XVIII,378 S., 28 Abbildungen im Text +
6 gefaltete Kupfertafeln und 9 Tabellen. Halblederband der Zeit.
180,- Band
2 (von 3) als Fortsetzung des 1798 erschienenen Bandes „Einleitung
zur Kenntniß der englischen Landwirthschaft und
ihrer neueren practischen und theoretischen
Fortschritte in Rücksicht auf Vervollkommnung deutscher Landwirthschaft für
denkende Landwirthe und Cameralisten“.
- Albrecht Daniel Thaer (1752-1828), Mediziner,
Agrarwissenschaftler, Agrarreformer. – ’Zwischen 1798 und 1804 veröffentlichte
er sein mehrbändiges Werk Einleitung zur Kenntniß der
englischen Landwirthschaft. Obgleich
niemals persönlich in England gewesen, wurde er zum bedeutendsten
Wegbereiter der rationellen Landwirtschaft in Deutschland. Beeinflußt durch
die Werke von Arthur Young und Adam Smith und der deutschen Freihandelstheoretiker
Christian Jakob Kraus und Leopold Krug, stellte er den Grundsatz
auf, dass die Landwirtschaft ein Gewerbe sei, dessen Streben auf
die Profitmaximierung ausgerichtet sein müsse.’ (DBE) - Einband stärker
bestoßen und beschabt; Doppeltitel etwas wasserrandig bzw. fingerfleckig;
einige Tafeln mit teils geglätteten Knickfalten; ansonsten gutes
und beinahe fleckenfreies Exemplar. 111 Altphilologie – Antike
Wirtschaftsgeschichte - Die Staatshaushaltung der Athener,
vier Bücher von August Böckh. Mit einundzwanzig Inschriften.
2 Bände. Berlin, in der Realschulbuchhandlung, 1817. XVI,500; 428
S. + 18 (statt 21) teils mehrfach gefaltete Inschriften-Tafeln.
Pappbände des frühen 20. Jahrhunderts. 350,- August
Böckh, (1785-1867), Klassischer Philologe. – ’B. stand mit seiner
Auffassung von der Philologie als antiquarisch-historischer Disziplin
mit der Aufgabe, alle Aspekte des antiken Lebens zu erfassen, („Sachphilologie“)
in entschiedenem Gegensatz zu der vor allem von Gottfried Hermann
vertretenen grammatisch-kritischen Richtung („Wortphilologie“). … Den
ursprünglichen Plan, die gesamte griechische Kultur in allen ihren
Ausformungen in einem enzyklopädischen Werk darzustellen, gab B.
bald zugunsten der Untersuchung einzelner Zweige des griechischen
Lebens auf und trat in diesen Bereichen mit teilweise bahnbrechenden Arbeiten
hervor, insbesondere auf dem Gebiet der antiken Wirtschaftsgeschichte
(Die Staatshaushaltung der Athener, 2 Bde., 1817)’. (DBE) - Einbände
gering beschabt; durchgehend schwache Satzspiegelbräunung; unbeschnittenes
Exemplar. 112 Literatur – Ernst
Moritz Arndt: Gedichte. 2 Bände. Frankfurt am Main, P. W. Eichenberg,
1818. VII,(1),408; VIII,438 S. Pappbände der Zeit mit Buntpapierbezug.
150,- Erste
Ausgabe, WG 95. - Einbände beschabt und insbesondere an Ecken und
Kanten bestoßen; innen vereinzelt Knickfalten; ansonsten nahezu fleckenfreies
Exemplar auf starkem Papier.
113 Theaterzettel – München – Königliches
Hof-Theater an dem Isarthore. Sonntag den
7. July 1822. Die Waise und der Mörder. Ein Schauspiel in drey
Aufzügen von Castelli. Nach dem Französischen
des Frederic. Die Musik in den Zwischenakten ist von Herrn Ignaz
Ritter von Seyfried. Einblattdruck auf Büttenpapier mit Wasserzeichen.
120,- Ignaz Franz Castelli (1781-1862), österr. Schriftsteller.
Neben seinem Beruf als Beamter ’entfaltete C. eine ausgedehnte literarische
Tätigkeit. Nachdem er sich als Lieder- und Bühnendichter einen Namen
gemacht hatte, war er 1811-14 Hoftheaterdichter am Kärntnertortheater
in Wien. Er verfasste rund 200 Theaterstücke, Lustspiele und Opernlibretti…’ (DBE) -
Ignaz Xaver Ritter von Seyfried (1776-1841), ’erhielt Musikunterricht bei W.A.Mozart… Vom 1. März 1797 bis 1801 war Seyfried als Dgt. und Hauskomp. im Schikanederschen Theater
auf der Wieden, 1801 bis 1827 in gleicher Eigenschaft im Theater
an der Wien tätig; dort traf er 1803 mit Beethoven zusammen, woraus
sich eine langjähr. Freundschaft entwickelte.’ (MGG) - An den Rändern mit Läsuren und
kleineren Fehlstellen; am Kopf etwas wasserrandig; ansonsten schöner,
kräftiger Druck.
114 Geschichte – [Johann
Joseph von Görres]: Der Kurfürst Maximilian der Erste an den
König Ludwig von Baiern, bei seiner Thronbesteigung. Aus dem
Katholiken besonders abgedruckt. Frankfurt a. M., In Kommission
bei Wesche,
(1826). 32 S. Orig.-Broschur. 80,- Erste Ausgabe, WG 31;
Goedeke VI,205,35 - Ludwig I. berief Görres im
Jahre 1826 als Professor der Geschichte an die Universität München. – Mit Widmung des Verfassers am Innendeckel. – Einband gering gebräunt;
Kanten etwas bestoßen; Vorder- und Rückdeckel mit Bleistift-Notizen,
aus denen hervorgeht, dass das Buch aus der Bibliothek Franz von Poccis stammt; Sammler-Etikett am Innendeckel; innen anfangs
schwach stockfleckig sowie durch zu starken Druck etwas wellig. 115 Mainz – Der
Wegweiser der Stadt Mainz. Herausgegeben von A[nton] Küchler. Mainz, Gedruckt
bei Johann Wirth, 1833, XX,186 S. Pappband der Zeit. 250,- Mit
einem ’Verzeichniß sämmtlicher Häuser
der Stadt Mainz, nach der Folge ihrer Sektionen und Nummern, mit
Angabe der Straßen, in welchen sie liegen, ihrer Eigenthümer und
Einwohner’ sowie einem alphabetischen Einwohner-Verzeichnis und einer Übersicht
aller städtischen Tarife und Taxen. – Einband teils stärker berieben
und beschabt; Ecken und Kanten bestoßen; innen stellenweise etwas
gebräunt und vereinzelt etwas stockfleckig; insgesamt gutes Exemplar. 116 Literatur
- J. Sutner: Der Minnesänger. Eine
Legende mit zwanzig Liedern. Karl der Grosse. Ein Gedicht in drei
Balladen. 2 Bücher in 1 Band. München, gedruckt und in Commission
bei Georg Jaquet, 1835. X,76;96 S. +
jeweils ein Frontispiz sowie 1 Titelvignette und eine mehrfach
gefaltete Musikbeilage. Pappband der Zeit. 60,- Aus
dem Vorwort: ’Um meinem Geburtsorte Dietramszell im bayerischen Oberlande,
wo ich in der gutorganisierten deutschen
Schule und im Klosterseminar meinen ersten Unterricht erhielt, ein
kleines Denkmal dankbarer Erinnerung zu weihen, habe ich dieses Minnesängers
Legende geschrieben.‘ – Einband berieben und beschabt; Ecken und
Kanten teils stärker bestoßen; durchgehend schwach stockfleckig. 117 Mainz
- Friedrich Lennig: Die Weinproben. Komische
Mainzer Lokalscenen. Mit einer Abbildung. Mainz, bei Kirchheim,
Schott und Thielmann, 1836. Kl.-8°. 32 S. + 1 lith. Tafel. Unbedruckte
Kartonage der Zeit. 80,- ’Johann
Friedrich Lennig (auch Fritz Lennig,
1796 - 1838) war ein deutscher Dialektdichter des 19. Jh. in Mainz
und Rheinhessen. Sein Werk umfasst neben den Gedichten auch eine
Mainzer Lokalposse. Friedrich Lennigs Gedichte
schildern die einfachen Menschen, denen er satirisch den Spiegel
vorhält. Er beschreibt dabei meist den Typus des Pfälzer Bauern.
Sein dichterisches Werk ist erstmals 1830 in dem Buch Etwas
zum Lachen erschienen. Im Januar 1838 war Lennig einer
der Mitbegründer des Mainzer Carneval-Vereins. Friedrich Lennig verstarb
am 6. April 1838 im Alter von 41 Jahren am Typhus. Sein Geburtshaus
am Markt 9 ist nach dem Dichter "Lennighaus" benannt
worden; auch trägt ein Straßenzug in der Mainzer Neustadt seinen
Namen, die Lennigstraße.’ - Einband etwas
gebräunt und angestaubt; innen stellenweise etwas gebräunt sowie
vereinzelt minimal stockfleckig; schönes Exemplar.
118 Biographie – Schiller’s Beziehungen zu Eltern, Geschwistern und der Familie von Wolzogen. Aus den Familien-Papieren mitgetheilt.
Mit vier Porträts. Stuttgart, J. G. Cotta’scher Verlag, 1859. XII,(2),487,(1)
S. + 4 Stahlstichtafeln. Halbleinenband der Zeit. 75,- Die
Schriftstellerin Caroline Freifrau von Wolzogen,
geb. von Lengefeld, war Schwägerin Schillers und veröffentlichte
1830 ihre Darstellung von ’Schillers Leben, verfasst aus Erinnerungen
der Familie’. - Einband gering berieben und bestoßen; schönes, nahezu
fleckenfreies Exemplar.
119 Alpinismus – H[ermann Alexander] Berlepsch: The Alps or Sketches
of Life and Nature in the Mountains. Translated by Leslie
Stephen. With 17 Plates from Designs by Emil Rittmeyer. London, Longman, Green, Longman, and Roberts,
1861. Gr.-8°. (6),VI,(2),407,(3) S. + 17 getönte Tafeln. Halbfranzband
der Zeit mit reicher Rückenvergoldung. 100,- Kapitale,
Ecken, Kanten, Buntpapierbezug und Außengelenke beschabt; Ecken bestoßen;
Exlibris am Spiegel; ansonsten schönes Exemplar.
120 Pocci – Christlich historische Namenbilder
von Franz Pocci. München,
H. Manz Verlag, (ca. 1864). Quer 4°. Titelblatt
und 12 auf starken Karton gewalzte Orig.-Photographien von J. Albert.
In seidengefütterter und lederbezogener Orig.-Kassette mit Goldprägung.
120,- Kassettendeckel
insbesondere an den Kanten etwas beschabt und bestoßen; Seidenfutter
gering fleckig; Titelblatt etwas angestaubt und gering knitterig;
ansonsten schönes Exemplar. 121 Salzburg – Mittheilungen
der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde. VI. Vereinsjahr 1866.
Salzburg, Im Selbstverlage der Gesellschaft, 1866. Gr.-8°. (4),316,XXXVII,(3)
S. + 2 gefaltete Tabellen und 1 gefalteter Plan von Salzburg. Orig.-Pappband.
150,- Aus
dem Inhalt: B. Pillwein’s Leben und Wirken. – Das
Vermächtniß des Cardinal-Erzbischofes von Salzburg Matthäus Lang
von Wellenburg. – Beiträge zur Pilzflora des Pinzgaues. – Witterungs-Verhältnisse
zu Salzburg im Jahre 1865. – Fischerordnung auf dem Zellersee. – Ueber
den Einfluß der Witterung auf die Entstehung gastrischer Krankheiten
in der Salzburger Stadtbevölkerung und über die Ursachen der Typhusepidemie
des Jahres 1865 zu Salzburg. – Flora des Herzogthums Salzburg. – Salzburg
in den letzten fünfzig Jahren. – Einband stark gebräunt und fleckig;
Kapitale, Ecken und Kanten stärker bestoßen; Rückdeckel mit Wurmlöchlein;
Vorsätze etwas angestaubt und fleckig; die gefalteten Beilagen durch
Fehlfaltung mit Knickfalten sowie teilweise stärker angestaubt; ansonsten
gutes Exemplar. 122 Alpinismus – Stüdl’s Panorama vom Matrei - Kalser Thörl. - Aussicht gegen Westen [und] Aussicht gegen Osten. 2 mehrfach gefaltete (18 x 58 bzw. 18 x 69 cm) Tonlithographien
von C. Bollmann nach Joh. Stüdl.
Gera, Verlag Eduard Amthor, 1872. 8°. Goldgepr. Orig.-Leinen. 100,- Einband
gering berieben; die Tonlithographien schwach gebräunt; schönes Exemplar. 123 Literatur – H.
C. Andersen – Andersen’s Werke. Neu übersetzt mit Biographie, Einleitungen
und Anmerkungen versehen von Emil J. Jonas. Illustrierte Ausgabe
in 8 Bänden. Berlin, E. Bichteler & Co.,
bzw. R. Schultz & Comp., 1877-1881.
IV,(8),447,(1); IV,494,(2); IV,531,(1); VIII,438,(2); (4),XIII,(1),570;
(4),230; (4),362; (4),346,(2) S., zahlreiche Abbildungen im Text
und auf Tafeln. Gepr. Orig.-Leinenbände. 250,- Buchblöcke
etwas gelockert sowie stellenweise angebrochen; papierbedingt etwas
gebräunt; in Band 3 einige Lagen lose, aber komplett; insgesamt gutes
Exemplar. 124 Regimentsgeschichte – Gustav
Ritter Amon von Treuenfest: Geschichte des k. k. Infanterie-Regimentes
Hoch- und Deutschmeister Nr. 4. Ergänzungs-Bezirks-Station Wien.
Nach den Feldakten und sonstigen Originalquellen der k.k.
Archive. Wien, Verlag des Regiments, 1879. Gr.-8°. (6),726,(2)
S. + 14 Tafeln, davon 12 in Chromolithographie. Orig.-Halbleinenband. 280,- Einband
etwas berieben; Ecken und Kanten etwas bestoßen; 1. Lage lose; SS.
412/13 etwas fleckig; Seidenpapier vor den Tafeln schwach stockfleckig;
ansonsten schönes Exemplar.
125 Zeitschrift – Das
Interieur. Wiener Monatshefte für angewandte Kunst. Wien,
Verlag von Anton Schroll, Jahrgang
1, Heft 1-6, Jänner-Juni 1900. 4°. 96 S. Textteil mit zahlreichen
Abbildungen + 42 teils farbige Tafeln in Orig.-Halbleinen-Mappe,
im Orig.-Schuber.
400,- Rennhofer 159. – ’Dem von der Wiener Secession und dann
vor allem von der Wiener Werkstätte geförderten und seit dieser Zeit
gesteigerten Interesse weiter Bevölkerungskreise für moderne Wohnungseinrichtung
trug die Zeitschrift „Das Interieur“ Rechnung. Sie wurde im Jahr
1900 von Ludwig Abels, dem späteren Herausgeber der „Kunstwelt“,
gegründet und führte zunächst den Untertitel „Wiener Monatshefte
für angewandte Kunst“. Die Zeitschrift enthielt in- und ausländische
Beiträge über Interieurs und Wohnungsgestaltung, Möbel und Dekoration.
Diesem Inhalt entsprachen die Illustrationen, vorwiegend Photographien
von Innenräumen und Möbeln, daneben aber auch Zeichnungen, Skizzen
und Entwürfe.’ (Rennhofer) - Mappe gering
fleckig; Widmung neuerer Zeit am Innendeckel; die Tafeln mit geringen
Randläsuren sowie etwas angestaubt; Schuber fleckig, gebräunt und
bestoßen sowie mit Fehlstellen; insgesamt sehr gutes Exemplar dieser
Halbjahresmappe.
126 Theater – Peter Behrens: Feste
des Lebens und der Kunst. Eine Betrachtung des Theaters als höchsten
Kultursymbols. Mit ornamentalem
Doppeltitel und Buchausstattung in Blau und Rot sowie 1 Initiale
in Braun und Rot von Peter Behrens. Jena, Eugen Diederichs, 1900.
Gr.-8°. 25,(3) S. Illustr. Orig.-Pappband. 500,- Der Künstlerkolonie
in Darmstadt gewidmet. - Schauer II, 6. - Erste Ausgabe. - Seltenere
Publikation von Peter Behrens, der im Erscheinungsjahr dieses Werkes
an die Darmstädter Künstlerkolonie berufen wurde. – Einband etwas
beschabt und etwas fleckig; Ecken und Kanten beschabt und bestoßen;
Rücken unter Verwendung des Überzugspapiers ergänzt; innen papierbedingt
etwas gebräunt; hinteres Innengelenk etwas angebrochen. 127 Karikatur – Wilhelm Busch – Allotria Stiftungsfest 1902. Erinnerung
an die Busch-Feier. Gr.-4°. 12-seitige Broschur mit zahlreichen Karikaturen
und Gedichten anlässlich des 70. Geburtstags von Wilhelm Busch im
Künstlerhaus München. 120,- Der Jubilar Wilhelm
Busch selbst war auf diesem offenbar rauschenden Fest nicht anwesend.
- ‚Das Haus soll allen Künstlern Münchens ein
Sammelplatz sein, ein Mittelpunkt für Frohsinn, Rat und erste Tat“,
hieß es in der Urkunde, die bei der Grundsteinlegung des Münchner
Künstlerhauses 1893 verlesen und anschließend eingemauert wurde.
Entstanden war die Idee dieses Hauses aus dem Kreis der Künstlergesellschaft
Allotria, in der sich berühmte Maler, Bildhauer, Musiker und
bedeutende Vertreter der Münchener Gesellschaft zusammen gefunden
hatten. Als Prinzregent Luitpold von Bayern 1900 das Münchner Künstlerhaus
einweihte, war der Hauptgedanke seiner Gründerväter verwirklicht:
ein Treffpunkt der Künstler mit der Gesellschaft. Im Geist des Historismus
baute Gabriel von Seidl ein Neorenaissance-Gebäude, das als Zentrum
der Geselligkeit zu einem zeitgeschichtlichen Denkmal für die Jahrhundertwende
wurde. Das Großbürgertum, die Familien der Brauer und neue Industrielle
feierten mit den geadelten Künstlern dieser Zeit. Unter ihnen Franz
von Lenbach, Fritz August Kaulbach und Franz von Stuck, die als Initiatoren
und geistigen Urheber vieler großer Feste galten.’ – Die Broschur
gering angestaubt und schwach knitterig; Ecken und Kanten gering
bestoßen; Rückdeckel etwas fleckig; mittig horizontal geknickt; Klammern
etwas rostig.
128 Photographie – Erinnerung an meine Pilgerfahrt nach dem heiligen
Lande. Photoalbum einer
Reise mit dem (österreichischen) Schiff Tirol nach Palästina. Rosenheim/Bad
Aibling, Wilh. Knarr, Atelier für Photographie, (ca. 1910). 4°. (24)
S. mit 48 Original-Photographien (18 x 13,2 cm) unter Passepartout.
Ganzleinenband mit Goldprägung. 350,-
Mit Photographien des
Schiffes ’Tirol’, der Adria-Küste, von Jerusalem, des Tempelberges;
der Klagemauer, Bethlehems ect. - Einband
etwas berieben und gering fleckig; Ecken etwas bestoßen; schönes
Exemplar. 129 Märchen – 1001 Nacht. Aus der von Felix Paul Greve besorgten
vollständigen Ausgabe ausgewählt und in vier Bänden herausgegeben
von Paul Ernst. Zeichnung der Initialen, des Titels und des Einbandes
von Marcus Behmer. 4 Bände. Leipzig, Insel-Verlag, 1911. (2),496,(4);
(2),469,(3); (2),446,(6); (2),502,(2) S. Orig.-Ganzlederbände. 250,- Sarkowski 1720. - Einbände gering berieben sowie schwach fleckig;
Kapitale, Ecken und Kanten etwas beschabt; insgesamt schönes Exemplar. 130 Kunst – Exposition
Henri Rousseau du Lundi 28 Octobre au Samedi 9 Novembre 1912. Paris, chez MM. Bernheim-Jeune & Cie, 1912. Mit einer Einführung von Wilhelm Uhde. Kl.-8°.
(16) S., mit 4 Abbildungen. Orig.-Broschur. 60,- Einband
etwas berieben sowie mit Notizen des Vorbesitzers in Tinte.
131 Expressionismus – Gottfried
Benn: Söhne. Neue Gedichte von Gottfried Benn, dem Verfasser
der Morgue. Mit einem Deckel-Holzschnitt
von Ludwig Meidner.
Berlin – Wilmersdorf, A. R. Meyer Verlag, (1913). Kl.-8°. (16)
S. Illustr. Orig.-Broschur. 1200,- Erste
Ausgabe, WG 2; Raabe 3; Josch 4.2. - Papierbedingt
etwas gebräunt; Widmung mit Bleistift am Innendeckel; letzte Seite
mit kleiner Fehlstelle am Rand; ansonsten schönes Exemplar. 132 Original-Radierung – Marcus Behmer: Alexander Olbricht.
Porträt im Profil nach rechts. Blattgröße: 24,2 x 33 cm, Plattengröße:
17,5 x 22,3 cm. In der Platte monogrammiert "M
10". Tiefbrauner Druck auf Bütten. Aus der Zeitschrift für Bildende
Kunst. N.F. XXIII, Heft 2 (1912). 150,- Alexander Olbricht,
1876-1942, Weimarer Maler, Freund Behmers,
war von 1921 bis 1935 Professor an der Staatl. Hochschule für bildende
Künste Weimar (Vollmer 3,513/14). 1935 wurde er aus politischen Gründen
trotz Unkündbarkeit als 59-Jähriger aus dem Lehramt entlassen. 133 Genealogie – Semigotha – Weimarer historisch-genealoges Taschenbuch des gesamten Adels jehudäischen Ursprunges (Hebraici et Conversi et
de Genere Juda). Aufsammlung all der im Mannesstamme aus jüdischem
Geblüt, d.h. aus dem echt orientalischen Rassentypus der [eigentlich
unrichtig Israeliten genannten] Hebraeer oder
Juden hervorgegangenen Adelsfamilien von einst und jetzt, ohne sonderliche
Ansehung ihrer eventuell derzeit christlichen Konfession oder etwaiger
Blutzumischungen durch Einheirat arischer Frauen – vom Rassenstandpunkte
aus besehen. Zweiter Jahrgang. München, Kyffhäuser-Verlag, 1913.
Kl.-8°. (4),1009,(1),30,(2) S. + 1 Porträt. Orig.-Halbleinen. 180,- Einband
berieben und gering fleckig; Ecken und Kanten beschabt und bestoßen;
Buchblock etwas angebrochen; papierbedingt an den Rändern etwas gebräunt.
134 Literatur – Robert
Walser: Prosastücke. Zürich, Verlag Rascher & Cie., erstes
und zweites Tausend 1917. 50,(6) S. Illustr. Orig.-Karton. 180,- Erste
Ausgabe, WG 9. - Schriften für Schweizer Art und Kunst, 55. – Mit
einer Einbandzeichnung von Karl Walser. – Einband stärker gebräunt
und angestaubt sowie fleckig und wasserrandig; Ecken und Kanten bestoßen;
Kapital stärker beschädigt; verso Vortitel
Besitzereintrag; innen bis auf einen kleineren Feuchtigkeitsrand
am Beginn und einem größeren auf den letzten 6 Bll.
sauberes Exemplar. 135 Expressionismus – Die
Bücherkiste. Monatsschrift für Literatur, Graphik und Buchbesprechung.
Verantwortlicher Schriftleiter: Leo Scherpenbach.
Nr. 3 und Nr. 4 (2 Hefte). [München], 1919. (2),31-41(3); (2),47-57,(3)
S. Orig.-Broschuren in Halbleinensammelband mit Buntpapierbezug.
200,- Söhn
II/218/21803-21804. - Mit Original-Holzschnitten von O. Urbas, Mauermayer und
Fr. W. Seiwert (2); Literarische Beiträge
von J.J.Haringer, Oskar Maria Graf, Richard
Euringer, Bachmair u.a. – Es sind folgende Verlagsalmanache und Verlagszeitschriften
beigebunden: 1) Der Bücherhamster. Erich Matthes, Leipzig, 1. Heft
1918. 2) Bücher aus dem Hyperionverlag 1904/1919. 3) Die Bücher des
Insel-Verlags. Leipzig, 1917. 4) Deutsche Bücher 1917. Almanach Münchener
Verleger. 5) Paul Baumann: Von neuer Kunst (Ein Jahr Wende-Verlag).
Berlin, Die Wende Verlag, 1919. 6) Zur Neuorientierung der deutschen
Kultur nach dem Kriege. Jena, Diederichs Verlag 1916. 7) Die Tätigkeit
des Insel-Verlages in der ersten Hälfte des Jahres 1911. 8) Für Freunde
guter Bücher. Ein weihnachtlicher Berater herausgegeben unter Mitarbeit
von Hermann Hesse. Mainz, Zabern, 1916. 9) Der Bücherwurm. Eine Monatsschrift
für Bücherfreunde. Zehntes und letztes Heft, 3. Jahrgang 1913. Mainz,
Zabern. – Einband beschabt und insbesondere an den Kanten bestoßen;
Vorsätze gebräunt und etwas knitterig; alle Hefte bedingt durch die
unterschiedlichen Formate an den Rändern gebräunt; die Hefte der ‚Bücherkiste’ durch
die schlechte Papierqualität zusätzlich mit Randläsuren und Einrissen.
136 Geschichte – Räterepublik – Ein
Jahr bayrische Revolution im Bilde. München, Verlag Photobericht
Hoffmann, 1919. 4°. 32 S., 130 Abbildungen. Orig.-Broschur. 150,- Einband
angestaubt sowie berieben, beschabt und etwas fleckig; Ecken und
Kanten bestoßen; Rücken etwas beschädigt; innen durchgehend etwas
fleckig bzw. fingerfleckig.
137 Erotica - Goethe – Zehn
Original-Radierungen zu Goethe’s Tagebuch
von Fritz Janowski. Innentitel: Goethe, Das Karlsbader Tagebuch 1810.
Radiert von Fritz Janowski.
Berlin-Charlottenburg, Alfred Hoennicke,
1919. 4°. 10 Radierungen unter Passepartout in Orig.-Halbpergamentmappe
mit Buntpapierbezug und Titelschildchen. 250,- Rodenberg 321,6; nicht bei Hayn-Gotendorf. - ’Das „Tagebuch Goethes wurde von
Fritz Janowski, Charlottenburg, im Herbst des Jahres 1919 in neun
Kupfern radiert. Für Freunde des Künstlers sind Exemplare abgezogen,
von denen No. 1-10 auf Atlas, No 11-40 auf weißem Kaiserl.-Japanbütten gedruckt
wurden.’ Nr. 35 von 40 Exemplaren,
sämtlich vom Künstler signiert. – Mappe etwas berieben und bestoßen;
die Einschlagklappen gering stockfleckig und etwas knitterig; Passepartouts
und auch die Radierungen schwach stockfleckig. 138 Kunst – Neue
Graphik. Darmstadt, Karl Lang Verlag, 1920. 8°. (36) S., mit
31 Abbildungen. Orig.-Karton. 120,- Abgebildet
sind Graphiken von Max Beckmann (5), Walter Gramatté (7),
Max Kaus (2), Ludwig Meidner (3), Otto
Mueller (2), Walther Ruttmann (2), Fritz Schaefler (4), Schmidt-Rottluff (4)
und Franz Winninger (2). – Einband etwas gebräunt und gering angestaubt;
Ecken und Kanten etwas bestoßen; Name am Titel.
139 Literatur – Walter Mehring: Das
politische Cabaret. Chansons - Songs -
Couplets. Mit Zeichnungen vom Verfasser. Dresden, Rudolf Kaemmerer Verlag,
1920. 99,(1) S., Abbildungen. Illustr. Orig.-Broschur. 200,- Erste
Ausgabe, WG 2; Raabe 202,2. – Einband stärker angestaubt und etwas
fleckig; Ecken und Kanten bestoßen sowie mit Randläsuren; Name verso Vortitel;
papierbedingt etwas gebräunt; S. 52/53 etwas schmutzfleckig; an der
letzten Seite Klammerung etwas angerissen. 140 Illustrierte
Bücher – Homer – Odyssée d’Homère par Jan Styka. 6
Bände. Paris, Société Générale d’Imprimerie et d’Édition,
1922-1927. Gr.-4°. XXIX,92;
93-168; 169-263; 264–345; 346-432; 433–512 S., Abbildungen + 82 farbige Tafeln. Orig.-Karton. mit Transparentpapier-Umschlag.
600,- T. 1: Livre de Télemaque.
T. 2: Livre des Phéaciens.
T. 3: Aventures d'Ulysse.
T. 4: Livre d'Eumaïos (Ithaque du Sud). T.
5: Livre d'Eurydée (Ithaque du Nord). T. 6: Livre de
la vengeance. – Ecken und Kanten etwas
bestoßen; unbeschnittenes Exemplar. 141 Literatur – Iwan Goll: Der
Eiffelturm. Gesammelte Dichtungen. Mit einem Porträt und 2 Zeichnungen
von Robert Delaunay sowie 4 Zeichnungen
von Fernand Léger. Berlin, Verlag Die Schmiede, 1924. Gr.-8°. 127,(1)
S. Illustr. Orig.-Pappband. 200,- Erste
Ausgabe, WG 29; Raabe 86,16. - Einbandzeichnung von Georg Salter unter
Benutzung einer Zeichnung von Robert Delaunay. – Einband
etwas gebräunt; Rücken am Kapital angeplatzt; unteres Kapital etwas
beschädigt; Name am Spiegel; stellenweise schwache Markierungen mit
Bleistift sowie stärkere mit Buntstift; Kopfsteg etwas feuchtigkeitswellig;
ansonsten gutes Exemplar.
142 Illustrierte
Bücher – Clemens Brentano: Das Märchen von Komanditchen.
Fragment. Mit Illustrationen von Maria Krauß. Leipzig, Verlag
der Diovis-Bücher,
1924. 4°. (4),54,(6) S. + 6 farbige Tafeln. Illustr. Orig.-Halbpergament.
75,- Nr. 282 von 1000 Exemplaren.
- ’Clemens
Brentano / Das Märchen von Komanditchen erschien
als zweiter Druck der Diovis-Bücher im
Herbst 1924. Der Text wurde aus dem Korpusgrad der Weiß-Fraktur
gesetzt und auf handgeschöpftes Zerkal-Bütten abgezogen. Der Einband und die sechs farbigen
Illustrationen von Maria Krauß wurden im Steindruck vervielfältigt.’ – Einband
gering berieben; Ecken und Kanten etwas bestoßen. Schönes Exemplar.
143 Film – Heinrich
Pfeiffer: Das deutsche Lichtbild-Buch. Filmprobleme von Gestern
und Heute. Herausgegeben im Auftrage der Deutschen Lichtbild-Gesellschaft
e.V. von Heinrich Pfeiffer. Berlin, Verlag August Scherl,
(ca. 1924). 4°. (60) S., zahlreiche Illustrationen + 1 Original-Lithographie.
Orig.-Halbleinen. 300,- ‚Von diesem Buche wurden 500
Exemplare in der Presse (hier: handschriftlich) numeriert und als bibliophile
Ausgabe in einem von Arthur Wittig gezeichneten
Umschlag gebunden. Diese Ausgabe erhielt eine Original-Lithographie
von Carl Rabus. Dieses Exemplar trägt
die Nummer 18‘. – Mit Beiträgen von Heinrich Pfeiffer, E. Redslob, Alexander von Gleichen-Russwurm,
Joe May, Emil Jannings, Ernst Lubitsch, Guido Seeber,
Alfred Richard Mayer, Dr. Soetbeer, F.
Lampe, Carl Forch, Albert Hellwig, Peter Grassmann, Aros,
Gottlieb Hermes, Dr. Häentzschel, Curt Wesse, Richard Ott, Walter Bloem,
Otto Boehm, Alfred Rosentahl und Arthur Rupp. – Titelzeichnung und Illustrationen von Arthur Wittig-Düsseldorf. – Einband etwas berieben und gebräunt;
Rückenschrift etwas beschabt; Ecken und Kanten etwas bestoßen;
Klammern rostig; Widmung am fliegenden Vorsatz; ansonsten schönes
Exemplar. 144 Literatur – Robert
Walser: Die Rose. Berlin, Ernst Rowohlt Verlag, 1925. 176 S.
Illustr. Orig.-Pappband. 280,- Erste
Ausgabe, WG 16. – ’In diesem letzten Buch, das Walser noch selber
zusammengestellt hat, werden literarische und andere menschliche
Bemühungen mehr bitter-ironisch als humoristisch betrachtet.’ - Einband
berieben, gebräunt und etwas stärker stockfleckig; Ecken und Kanten
etwas bestoßen; Name am fliegenden Vorsatz und am Schmutztitel; 1
Lage lose; ansonsten gutes Exemplar.
145 Typographie – El Lissitzky – Die Kunstismen – Les ismes de
l’art – The isms of
art. Herausgegeben von El Lissitzky und Hans Arp. - Publiés par El Lissitzky et Hans Arp. – Published by El Lissitzky and Hans Arp. Erlenbach-Zürich, München und Leipzig, Eugen Rentsch Verlag, 1925. 4°. XI,(1),48 S. Illustr. Orig. Engl.-Broschur. 2600,- ’Das
dreisprachige Buch – in Deutsch, Französisch und Englisch – wurde
von dem Maler Hans Arp und von Lisickij herausgegeben
und behandelt die Bewegungen der modernen, ungegenständlichen Kunst
von 1914 bis 1924. … Die Bedeutung des Bandes liegt über seine Dokumentation
eines Dezenniums moderner Kunst hinaus in seiner Gestaltung. Lisickij, der für Umschlag, Typographie und Layout gleicherweise verantwortlich war, hat hier ein beispielhaftes
Buch des Konstruktivismus geschaffen,…’ (Aus vollem Halse. Russische
Buchillustration und Typographie 1900-1930). – Einband berieben und
etwas gebräunt; Kapitale etwas beschädigt; Ecken und Kanten beschabt
und gering bestoßen; Rückdeckel mit Einrissen und kleineren Fehlstellen; verso Vortitel Vorbesitzereintrag; am unteren Schnitt durchgehend
etwas knitterig; ansonsten schönes Exemplar.
146 Theater – Der
Kultur-Pionier. [Revolution der Gesinnung]. Szenen und Skizzen
für Sprechbühne mit Film. Von Wilfried (d.i. Friedrich Wilhelm
Lange). Frankfurt a.M., Weltwende-Verlag, 1927. 114 S., 9 ganzseitige
Abbildungen. Illustr. Orig.-Karton. 120,- Einband
an Kapitalen, Ecken und Kanten etwas bestoßen sowie mit Randläsuren
und einem Einriß; ansonsten schönes Exemplar. 147 Architektur – Gustav Adolf Platz: Die Baukunst der neuesten Zeit. Berlin, Propyläen-Verlag,
1927. Gr.-8°. 607,(1) S., mit zahlreichen Abbildungen und 25 montierten
farbigen Tafeln. Orig.-Halblederband. 150,- ’Im Jahre 1927 erschien – als
bemerkenswert zeitnahe Ergänzung zur renommierten „Propyläen Kunstgeschichte“ – ein
umfangreicher Band „Die Baukunst der neuesten Zeit“. Es handelte
sich dabei um den ersten Versuch einer architekturgeschichtlichen
Gesamtdarstellung der Moderne – von ihren Vorläufern in der Ingenieurbaukunst
des späten 19. Jahrhunderts bis zu den jüngsten Ausprägungen der „Neuen
Baukunst“ in Deutschland. Aufgrund des großen Interesses an der jüngsten
Baukunst fand der Band eine so starke Verbreitung, dass schon bald
eine Neuauflage von nochmals 5.000 Exemplaren notwendig wurde. Platz
nahm dies zum Anlass einer weitgehenden Umarbeitung seines Werkes,
indem er nun auch die Architektur außerhalb des deutschen Sprachraums
einbezog, insbesondere jene in Frankreich und den Niederlanden. Außerdem
konnte er anhand der zwischenzeitlich realisierten Bauten den Entwicklungsgang
der Moderne nachzeichnen – von der Stuttgarter Weißenhofsiedlung über
die Berliner Wohnungsbauten bis hin zu Ludwig Mies van der Rohes
Barcelona-Pavillon. Ebenso bot er eine kritische Auseinandersetzung
mit radikalen Auffassungen (Le Corbusier), die er als anregende Experimente
zwar begrüßte, als einengendes Dogma jedoch ablehnte. Als zeitgenössische
Epochenbilanz hat die zweite Auflage von „Die Baukunst der neuesten
Zeit“ (1930) nachhaltig auf die moderne Architekturgeschichtsschreibung
im In- und Ausland gewirkt.’ (ADB) – Einband gering berieben, beschabt
und bestoßen; gegen Ende einige kleine Knickfalten (Eselsohren);
ansonsten schönes Exemplar. 148 Kunst – Berliner Secession – Ausstellung
Karl Hofer. In Gemeinschaft mit der Galerie Flechtheim. Berlin, Fr.
K. Koetschau Verlag, November – Dezember
1928. 8°. 43,(5) S., mit 24 Abbildungen. Orig.-Karton. 100,- Innentitel:
Katalog der 55. Ausstellung der Berliner Secession.
Kollektivausstellung Karl Hofer. Die Ausstellung ist in Gemeinschaft
mit der Galerie Flechtheim veranstaltet. – Einband etwas berieben
und angestaubt; im Kopfsteg etwas wasserrandig.
149 Film – Riefenstahl – Dr.
Arnold Fanck: Die weiße Hölle vom Piz Palü. Ein Filmmanuskript.
Pressestimmen. Berlin (ca. 1930). 76 S., Abbildungen. Orig.-Karton.
140,- ’Fancks Rolle als erster Pleinair-Maler, als
erster Luminist des deutschen Films war unbestritten. Fanck war
ein Pionier (und auch ein Fetischist) des Freiluftfilmens. Er hat
dem in der Enge tappenden (Stumm-)Film Weiten geöffnet, die jahrelang
außer ihm keiner zu erfüllen vermochte.’ (Knapp, 1976). - Einband berieben und etwas angestaubt; gutes
Exemplar. 150 Rabenpresse – Herbert
Fritsche: Durch heimliche Türen. Gedichte. Berlin, Verlag Die
Rabenpresse, 1932. 15,(1) S. Orig.-Pappband. 100,- Die
Schwarzen Hefte / Band 4. Gedruckt von Victor Otto Stomps. – Mit
einem ganzseitigen handschriftlichen Gedicht mit Widmung an Irmgard Prestel von
Herbert Fritsche. – Einband berieben; Rücken abgeplatzt. 151 Buchillustration – Maria Lanckoronska und Richard
Oehler: Die Buchillustration des XVIII. Jahrhunderts in Deutschland, Österreich
und der Schweiz. 3 Bände. Mit insgesamt 631 Bildern auf 212 Lichtdrucktafeln.
Leipzig, Insel Verlag, 1932 bis 1934. 4°. 113,(3); 243,(3); 156,(2)
S. + die Tafeln. Orig.-Halbpergamentbände mit Buntpapierbezug.
500,- Erster
Teil: Die deutsche Buchillustration des Spätbarock und Rokoko. – Zweiter
Teil: Die deutsche und schweizerische Buchillustration des Vorklassizismus. – Dritter
Teil: Die Buchillustration des XVIII. Jahrhunderts in Österreich. Die Buchillustration des Klassizismus und der Frühromantik in Deutschland und der Schweiz. – Kolophon: ‚Dieses
Buch wurde hergestellt in 800 numerierten Exemplaren, von denen Nr.
F 1 -200 für die Mitglieder der Frankfurter
Bibliophilen-Gesellschaft, Frankfurt a.M., Nr. M 1 - 300 für die Mitglieder der Maximilian-Gesellschaft,
Berlin, Nr. I 1 -300 für den
Insel-Verlag, Leipzig, gedruckt wurden. Den Druck des Textes
besorgte die Spamer A.-G. in Leipzig,
den der Lichtdrucktafeln die Firma Sinsel & Co. in Leipzig;
das Büttenpapier lieferte die Papierfabrik Renker & Söhne in Zerkall. Dieses ist Nr. I 205’ - Tadelloses Exemplar. 152 Innenarchitektur – Gustav
Adolf Platz: Wohnräume der Gegenwart. Berlin, Propyläen-Verlag,
1933. Gr.-8°. 516,(4) S., mit zahlreichen Abbildungen und 15 montierten
farbigen Tafen. Orig.-Halbleinenband. 210,- ’Der Architekt Gustav
Adolf Platz (1881-1947) wirkte von 1913 bis 1932 als Stadtbaudirektor
in Mannheim. Daneben engagierte er sich auch publizistisch für die
moderne Architektur. Sein Hauptwerk war der Ergänzungsband zur "Propyläen-Kunstgeschichte" über "Die
Baukunst der neuesten Zeit" (1927), dem 1930 eine überarbeitete
zweite Auflage und 1933 noch ein Band über "Wohnräume der Gegenwart" folgte.
Ab 1932 wurde Platz als freischaffender Architekt in Berlin tätig,
bevor er 1942 wieder nach Mannheim in die städtische Bauverwaltung
zurückkehrte.’ – Rückdeckel mit schwachem Lichtrand; ansonsten schönes
Exemplar. 153 Literatur – Stefan
Zweig: Der begrabene Leuchter. Mit Zeichnungen von Berthold Wolpe.
Wien, Leipzig, Zürich, Herbert Reichner Verlag,
1937. Gr.-8°. 127,(5) S., Abbildungen. Orig.-Halbpergament. 150,- Erste
Ausgabe, WG 129. - Eines von
450 (Gesamt: 500) Exemplaren
auf Pannekoek-Bütten, dieses unnumeriert. – Einband
berieben und gebräunt sowie gering fleckig; Ecken und Kanten etwas
bestoßen; S. 17/18 am oberen Eck etwas knickfaltig; vereinzelt schwach
fingerfleckig; ansonsten gutes Exemplar.
154 Eremiten-Presse – Kunst – Giuseppe Capogrossi. 8 abbildungen anlässlich
der frankfurter ausstellung in
der zimmergalerie franck.
(Frankfurt a. M.), Verlag Eremiten-Presse, 1952. Schmal-8°. (22)
S., Abbildungen. Illustr. Orig.-Pappband. 60,- Spindler 46. – Auf einmontiertem Blatt Widmung von Klaus Franck (Zimmergalerie). – Ecken
gering bestoßen; die auf Kunstdruckpapier gedruckten Abbildungen
etwas aufgebogen; kleinere Verklebungen durch Montage des Widmungsblattes.
155 Literatur – René Char: Das bräutliche Antlitz.
Frankfurt a.M., Meta Verlag – K.O.Götz,
1952. Gr.-8°. 23,(1) S. Orig.-Pappband. 400,- ’Diese
Ausgabe erscheint als erster bibliophiler Sonderdruck des Meta Verlages
in einer Auflage von 60 Exemplaren, die mit einer signierten und numerierten Farblithographie
von Willi Baumeister ausgestattet sind. Dieser Band hat die Nummer
18’. – Die Übersetzung stammt von Johannes Hübner und Lothar Klünner.
- Einband minimal berieben und bestoßen. 156 Kurt
Bösch Presse – Hans Erich Nossack: Die Begnadigung. Zürich, 1955. 40,(4) S. Orig.-Interims-Broschur.
120,- Erste
Ausgabe, WG 7. – ’Zweiter Druck der Kurt-Bösch-Presse in Zürich,
hergestellt von der Offizin Wettlin in
Zürich, im Juli 1955. Es wurden 275 numerierte Exemplare
auf handgeschöpftes Büttenpapier gedruckt. Dieses Exemplar trägt
die Nummer 113’. Unter diesem Kolophon vom Autor signiert. – Kapitale gering bestoßen;
ansonsten schönes, unbeschnittenes Exemplar.
157 Kunst – Marc
Chagall. Jacques Lassaigne: Chagall. Paris, Maeght Editeur,
1957. Gr.-8°. 177,(3) S., mit zahlreichen Abbildungen und 15 (13 farbigen, 4 doppelblattgroßen) Orig.-Lithographien von Marc Chagall (inkl. Umschlag u. Titelillustration). Orig. Engl.-Broschur mit Klarsichtumschlag. 1200,- Klarsichtfolie berieben
sowie mit einem Einriß und kleineren Fehlstellen am Kapital und an
den Ecken; Umschlag mit minimalen Randläsuren sowie an den Kapitalen
etwas bestoßen und gebräunt; Rückdeckel mit ca. 5cm langem Kratzer;
ansonsten schönes Exemplar. 158 Kunst – Marc
Chagall. Dessins pour la Bible. Mit
einer Einführung von Gaston Bachelard. Verve, Revue Artistique et Littéraire. Directeur: Teriade. Vol. X, Nos 37 et 38. Paris, Èditions de
la Revue Verve, 1960. Folio. (34) S. + 96 s/w-Tafeln und 24
farbige Original-Lithographien. Illustr. Orig.-Pappband. 3200,- ’Ce double numéro de VERVE comprend les dessins que Marc CHAGALL a exécutés en 1958 et 1959 sur des thèmes bibliques qu'il n'avait en général pas traites dans son illustration pour la Bible, gravée à l'eau-forte et qui fut reproduite dans le numéro 33/34
de Verve. Cet ouvrage comporte 96 reproductions en noir et 24 lithographies en couleurs ainsi que la couverture qui ont été spécialement realisées pour
le présent ouvrage.
Il a été achevé d'imprimer le
29 Juillet 1960 par DRAEGER Frères pour l'héliogravure en
noir et par MOURLOT Frères pour la lithographie en couleurs.’ - Kapitale, Ecken und Kanten etwas bestoßen; ansonsten
tadelloses Exemplar.
159 Pressendruck – ars librorum – Genesis.
Die Schöpfung der Welt. Im deutschen Wortlaut der Zürcher Bibel. Mit
neun von den Originalstöcken gedruckten Farbholzschnitten von Felix
Hoffmann. Frankfurt am Main, Verlag Ars librorum Gotthard
de Beauclair, 1965. Folio. (26) Doppelbll.
Illustr. Orig.-Pappband, im Schuber. 300,- Spindler 40,33. - ’Dreizehnter Ars librorum Druck.
Für den Satz wurde die 1685 von dem Ungarn Miklós Kis in
Amsterdam geschnittene Janson-Antiqua aus
dem Besitz der Schriftgießerei D. Stempel AG verwendet. Den Druck
des Textes und der Farbholzschnitte übernahm Otto Wendorff in
Frankfurt am Main, die Bindearbeiten Helmuth Halbach in
Niederhöchstadt. Die Auflage beträgt 475 numerierte Exemplare…Dies
ist das Exemplar Nr. 290’. Unter diesem Kolophon von
Felix Hoffmann signiert. – Schuber etwas berieben und bestoßen;
ansonsten sehr schönes Exemplar.
160 Kunst – Altenbourg. Ich-Gestein.
Arbeiten aus zwei Jahrzehnten. Mit einer Einführung von Erhart Kästner
und einem faksimilierten Text von Gerhard Altenbourg. Frankfurt,
Berlin, Wien, Propyläen Verlag, 1971. Folio. (16),6,(10) S. + 64
Tafeln und einer beiliegenden Original-Graphik.
Orig.-Pappband mit illustr. Umschlag, im Schuber. 450,- Nr. 63 von 80 Exemplaren der
Serie B 6 mit der signierten Original-Lithographie ‚Das sind die
Einflüsterungen’ von Gerhard Altenbourg. – Umschlag gering berieben; Schuber mit Lichtrand;
schönes Exemplar.
161 Grieshaber – Ernst
Jünger: Philemon und Baucis. Der Tod in der Mythischen und in der
Technischen Welt. Mit sieben Gouachen von HAP Grieshaber. Stuttgart,
Ernst Klett Verlag, 1975. 4°. 61,(5) S. + die 7 farbigen Tafeln.
Orig.-Halbleinenband mit Klarsichtumschlag. 350,- Nr. 56 von 100 Exemplaren
der Vorzugsausgabe, von Ernst Jünger signiert, jedoch ohne den Holzschnitt
von Grieshaber. – Sehr schönes Exemplar. 162 Kunst – Fritz
Winter. Acht Zeichnungen 1939-1944. Dem Künstler zum 70. Geburtstag.
München, Studio Bruckmann, 1975. 8 Faksimiles unter Passepartout
mit Beiblatt in Ganzleinenmappe. 400,- ‘Diese
acht Faksimile in Kupfertiefdruck sind in einer einmaligen Auflage
von 120 numerierten Exemplaren zum 70. Geburtstag von Fritz Winter
am 22. September 1975 erschienen.
Der Künstler hat die Passepartouts mit der Hand signiert. Diese Mappe
trägt die Nr. 69/120. – Mit einer Einführung von Monika Goedl-Roth.
Sehr schönes Exemplar.
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